Valentin Tanner, Skip Peter De Cruz, Claudio Pätz und Benoît Schwarz besiegten am Dienstag die beiden Aussenseiter Slowakei (10:3) und Österreich (8:5). In diesen beiden Partien bekam Ersatzmann Dominik Märki Spielpraxis. Im Match gegen die Slowaken ersetzte der Berner Claudio Pätz, im Match gegen Österreich spielte er anstelle von Valentin Tanner auf erst ersten Position.

Mit der Serie von sieben Siegen, die sie noch weiterziehen können, ist den Genfern im Schweizer Curling Historisches gelungen. Nur in der Anfangszeit der Europameisterschaften stellten Männerteams längere Siegesserien auf. Die Lausanner um Skip Jürg Tanner legten 1978 und 1981 zehn respektive acht Siege am Stück hin. Die ebenfalls legendäre Dübendorfer Equipe um Peter Attinger brachte es 1976 auf eine Reihe von neun Siegen. In allen drei Fällen wurden die Teams Europameister.

In den nun noch folgenden Vorrundenspielen gegen die starken Teams aus Schottland und Schweden geht es für die Schweizer darum, die ausgezeichnete Form bis zu dem am Donnerstagabend stattfindenden Halbfinal beizubehalten.

Die Entscheidung im Match gegen die EM-Neulinge aus der Slowakei führten die Schweizer schon im 5. End herbei, in dem sie mit einem Viererhaus 6:1 in Führung gingen. Das relativ klare Resultat des Spiels gegen Österreich täuscht darüber hinweg, dass die Schweizer ein paar brenzlige Situationen überstehen mussten. So drohte ihnen im 5. End ein Viererhaus. Die Schweizer Nummer Benoît Schwarz konnte aber mit einem guten letzten Stein seinen österreichischen Antipoden Sebastian Wunderer zu einem Fehler verleiten, sodass die Österreicher nur einen Punkt schreiben lassen konnten. Ein weiterer schwerer Fehler von Wunderer ermöglichte den Schweizern das vorentscheidende gestohlene Dreierhaus im 7. End.