Mitte Dezember in Hochfilzen hatten die Schweizer Biathletinnen im ersten Staffel-Rennen dieser Weltcup-Saison ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit Rang 5 realisierten sie das beste Ergebnis überhaupt und schafften auf Anhieb die Olympia-Qualifikation.

Einen Monat später in Oberhof resultierte lediglich der 13. Rang. Selina Gasparin als zweite Läuferin handelte sich gleich drei Strafrunden ein, womit die Schweiz zwischenzeitlich bis auf Platz 18 zurückfiel. Lena Häcki übergab später als Zwölfte an die Schlussläuferin Irene Cadurisch.

Das Rennen gewann Frankreich mit rund einer halben Minute Vorsprung vor Deutschland. Die Entscheidung fiel beim letzten Schiessen, als die Deutsche Maren Hammerschmidt im Gegensatz zur Französin Justine Braisaz in die Strafrunde musste. Platz 3 ging an Schweden.