Ski alpin

Schweizer ohne reelle Chance

Die Schwedin Maria Pietilä-Holmner siegte in Münchnen

Die Schwedin Maria Pietilä-Holmner siegte in Münchnen

Ivica Kostelic und Maria Pietilä-Holmner gewinnen den Weltcup-Parallel-Slalom im Olympiapark in München.

Der erste Weltcup-Parallel-Slalom im Münchner Olympiapark war ein voller Erfolg. 25'000 Zuschauer kamen an der nur 200 m langen Piste am Olympiaberg in den Genuss einer tollen Show unter Flutlicht.

Als Sieger liessen sich Ivica Kostelic und Maria Pietilä-Holmner feiern. Wie in jedem anderen Weltcup-Rennen werden sie mit 100 Punkten belohnt, die in die Gesamtwertung, nicht aber in eine Disziplinenwertung einfliessen. Versüsst wurde Kostelic und Pietilä-Holmner der Sieg mit 40'000 Franken Preisgeld.

Das Schweizer Quintett spielte in Abwesenheit von Silvan Zurbriggen wie erwartet nur eine Nebenrolle. Ausser Fabienne Suter kam niemand eine Runde weiter. Die Schwyzerin hatte sich in den Achtelfinals gegen Michaela Kirchgasser durchgesetzt, bevor sie im "Stöckli-Derby" an ihrer Markenkollegin Tina Maze scheiterte.

Carlo Janka traf als Leader der Overall-Weltcup-Startliste auf den nur dank einer Wildcard startberechtigten Felix Neureuther. Janka scheiterte ebenso wie Didier Cuche, der es mit Reinfried Herbst zu tun bekommen hatte. Cuche kollidierte so unglücklich mit einem Tor, dass sich seine Skibrille verschob. Nadja Kamer (gegen Elisabeth Görgl) und Dominique Gisin (gegen Tina Maze) blieben ohne den Hauch einer Chance, kamen aber wie alle Achtelfinal-Verlierer zu 15 Gratis-Punkten für den Gesamtweltcup. Diese Tats ache ermöglichte es Michael Walchhofer auch, Silvan Zurbriggen als Leader abzulösen. Der dreifache Saisonsieger liegt jetzt 14 Punkte vor dem Walliser in Führung.

Kostelic, der Olympia-Zweite in Slalom und Super-Kombination, feierte seinen ersten Saisonsieg. Er setzte sich im Final gegen Julien Lizeroux durch. Das Duell um Rang 3 gewann Bode Miller gegen Lokalheld Neureuther. Pietilä-Holmner hatte erst Ende November im Slalom von Aspen den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere errungen. Die Schwedin entschied den Final gegen Maze für sich. Lindsey Vonn scheiterte in den Viertelfinals, die drei deutschen Fahrerinnen um Maria Riesch alle schon in der ersten Runde.

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