Die Schweizer vermochten das in Sölden erreichte Niveau nicht zu halten. Justin Murisier, auf dem Rettenbach-Gletscher als Siebenter so gut klassiert wie nie im Weltcup, war erneut der beste der Swiss-Ski-Fahrer. Allerdings fand sich der Walliser diesmal auf Platz 15 wieder.

"Selbstverständlich will ich mehr. Aber es reicht nicht, nur einen Lauf gut zu fahren." Im ersten Durchgang hatte Murisier nicht das abrufen können, was er sich vorgenommen hatte. Mit seinem Abschneiden bewies er gleichwohl seine Konstanz. Er hat sich mittlerweile in den ersten fünfzehn etabliert. "Nun gilt es, den nächsten Schritt zu tun."

Neben Murisier lieferten auch Gino Caviezel und Loïc Meillard ein zählbares Ergebnis ab. Caviezel, nach dem ersten Lauf Zehnter, musste im Finale einen Rückschlag in Kauf nehmen. Dem Bündner ("Zwei Fehler sind zuviel") blieb Rang 21. Talent Meillard sicherte sich mit Platz 24 zum dritten Mal Weltcup-Punkte.

Carlo Janka schied im zweiten Lauf aus. Am Ende einer anforderungsreichen Woche fühlte er sich müde. "Das war wohl der eine Tag zuviel."