Nach dem ersten Durchgang hatte es noch sehr vielversprechend ausgesehen. Caviezel führte das Klassement an, wenngleich mit geringem Vorsprung. Der 20-Jährige aus Lenzerheide lag knapp vor dem Norweger Aleksander Kilde, dem späteren Sieger. Die Fahrer auf den ersten sechs Positionen trennten nur gerade 0,36 Sekunden.

Im zweiten Durchgang fiel Caviezel aber auf den 8. Schlussrang zurück und verpasste so die Chance, als dritter Schweizer nach Thomas Wolf (1987) und Daniel Albrecht (2003) Junioren-Weltmeister im Riesenslalom zu werden. Die bisher letzte Schweizer WM-Medaille in dieser Disziplin hatte vor sieben Jahren Carlo Janka als Dritter errungen.