Die Slopestyle-Olympiasiegerin Höfflin belegte mit 160,25 Punkten den 2. Rang. Die Genferin klassierte sich über 12 Zähler hinter der 18-jährigen Gremaud, die den 2. Weltcupsieg in ihrer noch jungen Karriere feierte. Vor anderthalb Jahren hatte die Freiburgerin bereits im kanadischen Québec bei einem Big-Air-Contest triumphiert.

Vom Stahlgerüst in Modena nahm mit Andri Ragettli auch der populärste Schweizer Freeskier Anlauf. Der Bündner hätte wie Gremaud den Sieg in der Hand gehabt. Seinen letzten Sprung, den Triple Cork 1620, landete er allerdings nicht sauber genug. Immerhin verteidigte der Flimser die Führung im Gesamtweltcup.

Für Aufsehen unter den Fachleuten sorgte Kai Mahler. Der Schweizer zeigte mit dem sogenannten "Switch left Pregrab Inside Safety to Stalefish Double Cork 1080" eine Neuheit, die ihm prompt den Tageshöchstwert von 92,75 Punkten eintrug. Gleichwohl resultierte nur der 6. Rang, weil Mahler mit den anderen beiden Sprüngen nicht üppig punktete.