Curling

Schweizer Curlerinnen mit fünf Siegen in Serie

Melanie Barbezat engagiert sich auf der ersten Position

Melanie Barbezat engagiert sich auf der ersten Position

Die Schweizer Curlerinnen lassen sich an der WM in Silkeborg zurzeit nicht stoppen. Mit einem 9:3 gegen Kanada und einem 7:6 gegen Japan erringen sie ihre Siege Nummern 4 und 5 am Stück.

Vor den letzten zwei Partien der Round Robin bilanzieren die EM-Zweiten Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz vom CC Aarau sieben Siege und drei Niederlagen. Mit einem weiteren Erfolg - gegen die USA oder gegen Deutschland - erreichen sie die K.o.-Spiele in jedem Fall. Wahrscheinlich kämen sie auch mit zwei Niederlagen weiter. Gewinnen sie sowohl gegen die Amerikanerinnen als auch gegen die Deutschen, könnten sie unter Umständen die Viertelfinals umgehen und die Halbfinals auf direktem Weg erreichen. Hierfür müssten sie allerdings auf fremde Hilfe bauen.

Die Kanadierinnen um Skip Chelsea Carey starteten als erste Titelanwärterinnen ins WM-Turnier in Dänemark. Aber die Curlerinnen aus Calgary sind nicht erst im Spiel gegen die Schweiz vieles schuldig geblieben. Nach zehn von zwölf Partien der Round Robin bringen sie es lediglich auf eine ausgeglichene Bilanz (5:5 Siege).

Die Schweizerinnen dagegen setzten den in den vorangegangenen Spielen gezeigten Aufwärtstrend fort. In dem einseitig verlaufenen Match brachten sie es im Durchschnitt auf die ausgezeichnete Quote von 87 Prozent an gelungenen Steinen. Die Bielerin Melanie Barbezat ist bislang die erfolgreichste Nummer 1 im Turnier.

Die Vorentscheidung fiel im 6. End, als die Schweizerinnen viel Druck entwickelten, die renommierten Gegnerinnen zu Fehlern verleiteten und zwei Steine zur 5:2-Führung stahlen. Nach einem Viererhaus im 8. End gaben die Kanadierinnen auf.

Der Match zwischen der Schweiz und dem am WM-Turnier in Dänemark überraschenden Team aus Japan um Skip Seina Nakajima verlief auf des Messers Schneide. Die Schweizerinnen holten früh in der Partie den Vorteil des letzten Steins bei unentschiedenem Spielstand zurück. Diesen Vorteil hatten sie auch noch im 10. und letzten End - und sie nutzten ihn für einen knappen, aber sehr wichtigen Sieg.

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