Vierschanzentournee
Schlierenzauer begeistert die Massen - Ammann springt nur auf Platz 25

Simon Ammann hat in Innsbruck immerhin wieder den zweiten Durchgang erreicht, insgesamt aber erneut enttäuscht. Der Österreicher Gregor Schlierenzauer machte sein Heimspiel zu einer rauschenden Party.

Konrad Stähelin
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Simon Ammann: Wann findet er in diesem Winter die Konstanz?

Simon Ammann: Wann findet er in diesem Winter die Konstanz?

Keystone

Schon im ersten Durchgang setzte Simon Ammann zu früh auf: 117,5 Meter reichten gegen formschwachen Japaner Daiki Ito zwar zur Finalqualifikation. Doch schon da war klar, dass der Toggenburger ein zweites Erfolgerlebnis nach dem Startspringen der Vierschanzentournee von Oberstdorf abschreiben musste. Sein Timing beim Absprung passte ein weiteres Mal nicht.

Vierschanzentournee: Das Springen von Innsbruck

1. Gregor Schlierenzauer (Ö) 253,7 (131,5 m/123 m)

2. Kamil Stoch (Pol) 240,9 (124,5/123)

3. Anders Bardal (No) 235,4 (125/120)

Ferner:

7. Anders Jacobsen (No) 230,5 (127/117,5)

25. Simon Ammann 216,1 (117,5/121,5)

In Durchgang zwei erreichte der 31-Jährige immerhin den 25. Platz

Schlierenzauer ganz vorne

Grosser Überflieger des Springens auf der Bergisel-Schanze war Gregor Schlierenzauer. Der Österreicher begeisterte seine Landsmänner - und frauen auf den Tribünen mit einem ersten Satz auf 131,5 Meter. Den Sieg sicherte er sich mit einem Sprung auf 123 Meter. Zweiter wurde Kamil Stoch (Pol), Dritter Anders Bardal (No).

Im Gesamtklassement der Vierschanzentournee überholte Schlierenzauer den bisher Führenden Anders Jacobsen (No) - dieser wurde nur Siebter - deutlich und führt nun mit 10,7 Punkten. Das letzte Springen steht am Sonntag in Bischofshofen an.