Das erste Abfahrts-Training am Donnerstag hatte bei schwierigen (Sicht-)Bedingungen und auf verkürzter Strecke stattgefunden. Der Österreicher Max Franz hatte im Engadin die Bestzeit aufgestellt, 0,03 Sekunden vor dem Amerikaner Bode Miller. Schnellster Schweizer Abfahrer war als Sechster überraschend Junioren-Weltmeister Nils Mani, der sich unmittelbar vor Lauberhorn-Sieger Patrick Küng einreihte.

Falls die Bedingungen eine Abfahrt zulassen, wird Beat Feuz mit Sicherheit nicht am Start stehen. Dem Emmentaler fehlt die eine obligatorische Trainingsfahrt. Allerdings wäre eine Teilnahme an der Abfahrt auch dann nicht in Frage gekommen, wenn am Freitag ein Training stattgefunden hätte. Nach der Einheit vom Donnerstag, die er wegen der miserablen Sichtverhältnisse im Rahmen einer Vorsichtsmassnahme ausgelassen hatte, reiste Feuz aus St. Moritz ab, wie Swiss-Ski bestätigte.

Ihm sollen Fussprobleme zu schaffen gemacht haben. Am vergangenen Wochenende in Kitzbühel war Feuz zweimal gestürzt. Es wurde eine leichte Sprunggelenk-Verletzung diagnostiziert. Feuz' Fokus gilt nun der Vorbereitung auf die Olympia-Abfahrt in Sotschi vom Sonntag, 9. Februar.

Der Rennstart für die Abfahrt in St. Moritz ist für Samstag um 11.45 Uhr programmiert. Am Sonntag ist im WM-Ort von 2017 noch ein Riesenslalom angesetzt (10.30 und 13.30 Uhr).