Der Norweger Johannes Hösflot Klaebo kam wie erwartet zu einem weiteren Sieg. Er liess dem Italiener Federico Pellegrino und dem Russen Sergej Ustjugow als erste Verfolger keine Chance. Klaebo übernahm nach der dritten von sieben Etappen wieder die Führung im Gesamtklassement. Sollte er die Tour de Ski durchlaufen und gewinnen, würde er Cologna als jüngsten Overall-Sieger ablösen. Eher stärker einzustufen sind allerdings die beiden Russen Ustjugow und Alexander Bolschunow. Ihr Rückstand beträgt vor den Distanzrennen bloss 12 beziehungsweise 25 Sekunden.

Die Qualifikation auf dem sehr anspruchsvollen, 1,4 km langen Parcours hatte Cologna auf den Skating-Latten als Achter souverän überstanden. Die erste K.o-Runde überstand er allerdings nicht, was ihn doch einen üppigen Bonus kostete. Die 6 Sekunden, die er gutgeschrieben erhielt, machen den Braten nicht fett.

In der Overall-Wertung belegt der vierfache Tour-de-Ski-Sieger nun den 17. Rang mit 2:05 Minuten Rückstand. Zwar folgen nun in Oberstdorf und im Val di Fiemme vier längere Etappen, aber zu einem Podestplatz besteht eine grosse Lücke. Was möglich ist, lässt sich nur schwer abschätzen. Insbesondere in der Verfolgung vom Donnerstag könnte das Feld wieder näher zusammenrücken.

Von den vier Schweizern in den Top 30 stiess einzig Roman Furger in die Halbfinals vor. Dort war der Urner gegen die schnellsten fünf des Prologs chancenlos. Gleichwohl zeigte er eine starke Leistung. Furger war zwei Sekunden schneller als im Prolog.