In den Halbfinals verpassten die beiden Schweizer jeweils als Fünfte den Einzug in den Final relativ deutlich. Laurien van der Graaff hatte bei den Frauen den Cut (Top 30) als 20. sicher geschafft und war danach in die Vorschlussrunde vorgestossen. Gewonnen wurde das Rennen bei strahlendem Sonnenschein von Marit Björgen, die sich in einem Fotofinish vor Kikkan Randall aus den USA durchsetzte. Für die Norwegerin war es der 62. Weltcupsieg.

Auch bei den Männern ging der Sieg nach Norwegen. Anders Glöersen sicherte sich seinen vierten Sieg im Weltcup, den letzten hatte er 2010 in seiner Heimat in Oslo errungen. Für den Lichtblick aus Schweizer Sicht sorgte Roman Schaad. Der 20-Jährige Schwyzer bot bei seinem Weltcup-Debüt eine starke Leistung, seinen Viertelfinal-Lauf hatte Schaad gewonnen.

Schaad bewahrte das Schweizer Männer-Team vor einem Debakel. Der mit der Startnummer 74 startende Schaad realisierte überraschend die siebtbeste Zeit. Alle anderen Schweizer verpassten den Einzug in die Finalläufe. Mauro Gruber hatte als 31. Pech, ihm fehlte lediglich eine Hundertstelsekunde. Für die Skating-Spezialisten Eligius Tambornino (39.), Jöri Kindschi (46.) und Martin Jäger (58.) setzte es eine gehörige Enttäuschung ab.