Luitz soll zwischen den beiden Läufen Sauerstoff durch eine Maske eingeatmet und damit gegen ein Reglement der FIS verstossen haben. Die FIS bestätigte, dass eine Untersuchung läuft.

Die Reglemente sind nicht glasklar: Gemäss den Anti-Doping-Regeln der FIS aus dem Jahr 2016 hätte ein Verstoss die automatische Disqualifikation zur Folge. Allerdings erlaubt die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA in ihren Regulativen aus diesem Jahr neu das Einatmen von Sauerstoff.

Klar ist: Luitz darf an diesem Wochenende in Val d'Isère starten. Sollte der Deutsche der Sieg in Beaver Creek aberkannt werden, würde Marcel Hirscher den Sieg erben. Auch zwei Schweizer würden profitieren: Thomas Tumlers erster Weltcup-Podestplatz wäre neu ein 2. statt ein 3. Platz und Loïc Meillard wäre neu Vierter.