Ski alpin
Rekordpreisgeld: 41'500 Franken für den Sieger der Lauberhorn-Abfahrt

Spektakel am Lauberhorn: Die Abfahrt in Wengen ist längst ein Klassiker. Fast genau so imposant wie die Sprünge der Athleten am Hundschopf sind die Zahlen zum Event.

Martin Probst
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Gänsehaut-Moment für die Fahrer und die Fans! Patrick Küng bei seiner Siegerfahrt am Lauberhorn-Rennen im Jahr 2014
6 Bilder
Das Lauberhorn-Rennen bietet Spektakel pur!
Sensationelle Stimmung! Und mit den Fans im Rücken fährt es sich besser
Spektakuläre Sprünge
Impressionen vom Lauberhorn-Rennen

Gänsehaut-Moment für die Fahrer und die Fans! Patrick Küng bei seiner Siegerfahrt am Lauberhorn-Rennen im Jahr 2014

Keystone

30 Millionen Franken

Das Budget der Lauberhornrennen hat sich in den letzten 40 Jahren verfünfzigfacht. In diesem Jahr beträgt es 6,8 Millionen Franken. Die direkte und indirekte Wortschöpfung für die Region ist mit 30 Millionen aber deutlich höher.

2100 Personen pro Stunde

Weil Wengen autofrei ist, müssen die Zuschauer alle mit der Wengernalpbahn anreisen. Ab Lauterbrunnen bringt die Zahnradbahn gut 2100 Personen pro Stunde nach Wengen. Ab Grindelwald sind es nochmals rund 1000 Personen pro Stunde.

6 Kilometer

Damit das SRF die Skirennen produzieren kann, verbindet eine sechs Kilometer lange Glasfaser-Leitung das Zielhaus in Wengen mit dem Reportagewagen in Lauterbrunnen. 21 Kameras sorgen für spektakuläre Bilder der Abfahrt, die in 22 Ländern ausgestrahlt wird.

23400 Meter

Damit die Athleten auch bei Stürzen bestmöglich geschützt sind, ist die Rennstrecke mit 16000 Meter Sicherheitszäunen und 1400 Meter Hochsicherheitsnetzen versehen. Zusammen mit 6000 Meter Zuschauerzäunen mussten in Wengen 23400 Meter Netze und Zäune aufgestellt werden.

121000 Kubikmeter

25 Schneekanonen produzierten die weisse Unterlage für die Rennpiste. 300000 bis 400000 Franken kostete die Produktion von 121000 Kubikmetern Schnee, der für die Strecke und alle Sturzräume gebraucht wird. Dafür wurden gut 55000 Kubikmeter Wasser verbraucht.

161,9 km/h

Schneller als Johan Clarey war am Lauberhorn noch keiner unterwegs. 2013 wurde der Franzose im Haneggschuss mit der Rekordgeschwindigkeit von 161,9 km/h gemessen. Den Streckenrekord hält Kristian Ghedina. Der Italiener absolvierte die gut 4,5 Kilometer lange Abfahrt 1997 in 2:24,23 Minuten.

4 Hundertstelsekunden

Knapper als 1994 war die Entscheidung in der Lauberhornabfahrt nie. William Besse gewann vier Hundertstelsekunden vor den zeitgleichen Marc Girardelli und Peter Runggaldier. Den klarsten Sieg der Weltcupgeschichte feierte Franz Klammer. Der Österreicher war 1975 unglaubliche 3,54 Sekunden schneller als Herbert Plank auf Platz zwei. Deutlich grösser waren die Vorsprünge in den Anfängen. Karl Molitor, mit 11 Siegen Rekordhalter am Lauberhorn, siegte einst mit 9 Sekunden Vorsprung.

110000 Franken

Jahrelang wurden am Lauberhorn für jedes Rennen 100000 Franken Preisgeld verteilt. In diesem Jahr sind es 110000 Franken, 2017 sogar 120000 Franken. In diesem Jahr erhalten die Sieger der Rennen 41500 Franken, für Rang 30 gibt es noch 450 Franken.

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