Besonders Peier gelang in der Qualifikation eine starke Leistung. Trotz schwierigen Bedingungen mit starkem Rückenwind flog der 23-jährige Waadtländer auf 119,5 m, was ihm den 5. Platz eintrug.

Ammann, der in Innsbruck wie bereits beim Springen in Garmisch-Partenkirchen am Morgen nur einen Trainingssprung absolviert hatte, landete zwar wie Teamkollege Peier bei 119,5 Metern. Aufgrund der günstigeren Bedingungen trug ihm sein Sprung allerdings 5,6 Punkte weniger und damit den 14. Rang ein. Mit Andreas Schuler (111,5 m/48.) überstand ein dritter Schweizer den Cut.

Eine weitere Demonstration zeigte der Weltcup- und Tournee-Leader Ryoyu Kobayashi. Der Japaner, der bereits im ersten Training Bestweite gesprungen war, holte sich den Qualifikationssieg mit einem Sprung auf 126,5 m. Einzig der Norweger Johann-André Forfang (3.) war bei weitaus besseren Bedingungen noch einen Meter weiter gesprungen als der Japaner.

Weniger gut lief es dagegen Kobayashis erstem Herausforderer, dem Deutschen Markus Eisenbichler. Der 27-Jährige schloss die Qualifikation nach einem Sprung auf 116 m im 32. Rang ab. Nur geringfügig besser erging es Vorjahressieger Kamil Stoch als 24. (114 m). Kobayashi ist auf gutem Weg, in die Fussstapfen des Polen zu treten und als dritter Springer den "Grand Slam", also Siege an allen vier Stationen, zu schaffen. "Die Chance ist da, ich freue mich auf Innsbruck", sagte der überlegene Weltcup-Spitzenreiter.

Während Peier und Ammann im K.o.-Duell des ersten Durchgangs mit dem Österreicher Manuel Fettner respektive dem Slowenen Anze Semenic vor machbaren Aufgaben stehen, muss Schuler zum Zweikampf gegen den überzeugenden Norweger Forfang antreten.