Ski alpin
Patrick Küng: «Wir waren in Österreich bei einem Skilehrer»

Den Schweizer Abfahrern gelang an der WM ein überraschender Befreiungsschlag. Patrick Küng nahm die Kritik der letzten Wochen zum Anlass, sich einen Spass zu erlauben.

Martin Probst, Schladming
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Patrick Küng bewies Humor.

Patrick Küng bewies Humor.

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Das Schweizer Radio «SRF3» erlaubte sich kurz vor der WM einen Spass. Der Moderator meldete sich telefonisch bei einer Skischule in Schladming. Er wolle sechs Skifahrer anmelden. Das Geld spiele keine Rolle, nur ein Privatlehrer für jeden Fahrer müsse her. Dann zählte der Moderator die Namen der Schweizer WM-Teilnehmer auf.

Gestern belegten Silvan Zurbriggen, Patrick Küng und Didier Défago in der WM-Abfahrt die Ränge 6 bis 8. Damit war die Schweiz die erfolgreichste Nation in den Top Ten. Wie konnte es zu diesem Befreiungsschlag kommen, nachdem Küng und Co. im bisherigen Verlauf des Winters nur hinterher fuhren?

Patrick Küng lüftete das Geheimnis: «Wir waren in Österreich bei so einem Skilehrer, der hat uns das Skifahren wieder beigebracht.» Er sagte es und stampfte lachend davon. Humor muss man haben. Und mit den Erfolgen im Rücken können sich die Schweizer sogar wieder über Radiostreiche lustig machen.

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