Osi Inglin übernimmt im Frühjahr die Verantwortung für die Schweizer Skifahrer. Der 42-jährige Innerschweizer löst Martin Rufener ab, der nach sieben Jahren als Geschäftsführer in die Privatwirtschaft wechselt.

Inglin ist seit 2006 Alpin-Verantwortlicher am Sport-Gymnasium Davos. Er war schon von 1993 bis 2002 sowie in der Saison 2005/2006 für den Skiverband tätig, zuletzt als Cheftrainer der Frauen. Diesen Job gab er nach nur einem Jahr primär aus privaten Gründen auf.

Bestens vernetzt

Dierk Beisel, der Chef Leistungssport von Swiss-Ski, deckt den Zuzug mit Vorschusslorbeeren ein: "Osi Inglin verfügt über ein ausgezeichnetes Beziehungsnetz und kennt durch seine Erfahrung im Weltcup und die verschiedenen Tätigkeiten die Strukturen im Bereich Ski alpin bestens. Mit ihm können wir die mittelfristige Strategie bis zu den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 und darüber hinaus weiterführen."

Inglin freut sich derweil auf eine neue Herausforderung: "Es ist eine besondere Freude, die Führung eines Siegerteams übernehmen zu dürfen. Ich werde alles unternehmen, um auf der Erfolgswelle weiter zu reiten. Ich freue mich einerseits, viele altbekannte Gesichter wieder zu sehen. Andererseits bin ich auf die junge Garde sehr gespannt."