Ende Dezember in der Kombination in Santa Caterina war Murisier Vierter geworden. Auf ein ähnlich gutes Ergebnis darf der Walliser erneut hoffen. Murisier führt das Klassement mit zwei Zehnteln Vorsprung auf den Franzosen Victor Muffat-Jeandet an. Dessen als Topfavorit gestarteter Teamkollege Alexis Pinturault, der die letzten drei Kombinationen und fünf der sieben vorangegangenen Wettbewerbe in dieser Sparte gewonnen hat, büsste eine gute halbe Sekunde ein.

Mauro Caviezel während des Kombi-Slaloms am Lauberhorn

Mauro Caviezel während des Kombi-Slaloms am Lauberhorn

Janka und Caviezel, die eine knappe beziehungsweise eine gute Sekunde auf Pinturault eingebüsst haben, stehen im Vergleich mit den anderen Speed-Fahrern sehr gut da. Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde liegt drei Zehntel hinter Janka, Kildes Mannschaftkollege und Vorjahressieger Kjetil Jansrud war 1,4 Sekunden langsamer als der Bündner, der die Kombination in Wengen schon zweimal, 2009 und 2015, für sich entschieden hat.

Carlo Janka während des Kombi-Slaloms am Lauberhorn

Carlo Janka während des Kombi-Slaloms am Lauberhorn

Der Entscheid, die Reihenfolge der beiden Wettkampfteile umzudrehen, war vollends richtig. Zu Beginn des Slaloms schneite es sehr stark, so dass eine Abfahrt absolut unmöglich war.

Wengen. Weltcup-Kombination der Männer. Slalom. Stand nach 32 Fahrern:

1. Justin Murisier (SUI) 49,06. 2. Stefan Hadaln (SLO) 0,17 zurück. 3. Victor Muffat-Jeandet (FRA) 0,20. 4. Alexis Pinturault (FRA) 0,57. 5. Adam Zampa (SVK) 0,91. 6. Krystof Kryzl (CZE) 1,08. 7. Carlo Janka (SUI) 1,51. 8. Martin Cater (SLO) 1,62. 9. Mauro Caviezel (SUI) 1,65. 10. Aleksander Aamodt Kilde (NOR) 1,84. Ferner: 18. Kjetil Jansrud (NOR) 2,92. 20. Nils Mani (SUI) 3,63. 23. Ralph Weber (SUI) 4,33. - Ausgeschieden u.a.: Peter Fill (ITA), Adrien Théaux (FRA).

Lauberhorn-Abfahrt: Die Sieger der letzten 20 Jahre