Mélanie Meillard schien im letzten Winter vor dem grossen Durchbruch zu stehen, als sie sich kurz vor ihrem Einsatz an den Olympischen Spielen in Pyeongchang beim Riesenslalom-Training im Olympia-Gelände schwer verletzte. Diagnostiziert wurden im linken Knie der Riss des vorderen Kreuzbandes, ein Teilabriss des inneren Seitenbands und eine Luxation des Aussenmeniskus.

In der Schweiz erfolgte umgehend eine Operation in Genf, die ohne Komplikationen verlaufen war. Doch nun, nach sieben Monaten intensiver Rehabilitation, gab es den nächsten, bitteren Rückschlag: Die Unterwalliserin muss erneut unters Messer. Sie wird im nächsten Winter keine Rennen bestreiten können und mit der WM in Are den zweiten Grossanlass in Folge verpassen.

Bis zu ihrem Malheur in Südkorea war Mélanie Meillard weitgehend von schweren Verletzung verschont geblieben, doch nun trifft es das Ausnahme-Talent umso härter.