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Mit Tor um den Hals: Christof Innerhofers verrückte Abfahrt

Nach Bestzeit im zweiten Training zur Abfahrt in Santa Caterina hegte der italienische Lokalmatador Christof Innerhofer Ambitionen auf einen Podestplatz. Nachdem er jedoch ein Tor etwas zu sehr angeschnitten hat, passierte Unglaubliches.

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Der Südtiroler, Topfavorit nach zwei Trainingsbestzeiten, riss auf halber Strecke mit dem Oberkörper ein Tor weg, fuhr mit verrutschter Brille, der Torflagge und der daran hängenden Torstange um den Hals aber unverdrossen weiter, versuchte bei Tempo 120 erst die Brille zu richten, schüttelte irgendwann wenigstens die Torstange ab und erreichte immer noch mit der Fahne um den Hals tatsächlich das Ziel - und wurde am Ende Vierter.

«Das war ein Höllenritt, eine Höllenfahrt. Ich habe Glück gehabt. Die Nase ist brutal geschwollen, aber ich denke, es ist nichts Schlimmeres», berichtete Innerhofer im Anschluss an seine schier unglaubliche Fahrt. «Es war brutal», sagte er über den wilden Ritt: «Ich habe gar nichts mehr gesehen. Habe gemerkt, dass die Stange hinter mir ist. Ich habe probiert, im Rennen zu bleiben. Es ist ärgerlich, weil ich brutal in Form bin. Aber es ist positiv, dass ich gesund im Ziel bin.»

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