Der lettische Welt- und Europameister Martins Dukurs triumphierte mit dem riesigen Vorsprung von 1,76 Sekunden vor Ben Sandford, der für Neuseeland das beste Resultat im Skeleton-Weltcup realisierte. Martins Dukurs hat von den letzten zehn Weltcup-Rennen deren neun gewonnen. Dritter wurde der Amerikaner Matthew Antoine. Weil es auch am Samstagmorgen im Engadin schneite, musste der Start zu diesem Wettkampf ebenfalls um eine Stunde nach hinten verschoben werden.

Grund zum Feiern hatte auch Michael Höfer. Der 25-Jährige aus Rapperswil-Jona erreichte mit Rang 15 sein wertvollstes Weltcup-Ergebnis. Er hat in der internationalen Rennserie inzwischen acht Einsätze auf dem Konto. In St. Moritz konnte er das Handicap seiner schwachen Start-Zeiten mit starken Fahrten im unteren Bahn-Teil wettmachen. Höfer war im Grossen und Ganzen zufrieden mit seiner Leistung.

Anders war die Gemütslage bei seinem Landsmann Lukas Kummer. Trotz ansprechenden Start-Zeiten verpasste der 26-jährige Baselbieter auf seiner Heim-Bahn sogar den Final-Durchgang (25.). Nur drei Konkurrenten waren noch langsamer.