Es siegte der Österreicher Daniel Danklmaier, der in 1:21,19 Minuten das Ziel erreichte. Mit Urs Kryenbühl (6.) und Marco Kohler (10.) fuhren zwei weitere Schweizer in die Top Ten.

Das Ziel lag bereits am Oberhausberg, womit die abschliessenden und so anspruchsvollen Passagen wie Hausbergkante, Traverse und Zielschuss nicht mehr befahren werden mussten. Für die Prüfung auf der verkürzten Streif hatte die zweite Garde der Schweizer Abfahrer am vergangenen Wochenende auf einen Einsatz in Wengen verzichten müssen.

Nils Mani verpasste den Sieg nur um 35 Hundertstel. Letzten Winter hatte er in der Weltcup-Abfahrt in Kvitfjell einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten. Der inzwischen 26-jährige Junioren-Weltmeister von 2013 bestritt in diesem Winter noch keine Abfahrt auf höchster Stufe, scheint nun aber auf gutem Weg zurück. Lars Rösti (21), der Dritte der Junioren-WM des letzten Winters, erreichte erstmals im Europacup einen Platz auf dem Podium.

Den ersten der beiden Europacup-Riesenslaloms der Frauen in Zinal gewann die Österreicherin Franziska Gritsch. Die Walliserin Camille Rast belegte als beste Schweizerin Platz 6. Ihr fehlten zu einem Podiumsplatz 21 Hundertstel.