Ski alpin

Lara Gut starke Fünfte - Sieg für Maze

Knapp hinter Tina Maze nach dem Super-G: Lara Gut

Knapp hinter Tina Maze nach dem Super-G: Lara Gut

Die Slowenin Tina Maze gewinnt die Weltcup-Super-Kombination in St. Moritz und sichert sich bereits ihren dritten Sieg in diesem Winter. Lara Gut überzeugt als Fünfte.

Tina Maze gewann zum zweiten Mal eine Super-Kombination im Weltcup. Ihren Premierensieg hatte sie im März 2011 in Tarvisio eingefahren. In diesem Winter hatte die Slowenin schon die Riesenslaloms in Sölden und in Aspen dominiert. Mit ihrem insgesamt 14. Weltcup-Sieg baute sie ihre Führung in der Gesamtwertung weiter aus.

Das Podest bestieg Tina Maze mit zwei Österreicherinnen. Nicole Hosp deutete mit Rang 2 einmal mehr ihre Vorliebe für die Strecke im Engadin an. Die Tirolerin fuhr in St. Moritz schon zum fünftenmal unter die ersten drei. Kathrin Zettel bestätigte mit Platz 3 ihre bestechende Frühform. Die während langer Zeit von Hüft- und Knieproblemen geplagte Niederösterreicherin, die zwischenzeitlich sogar an Rücktritt dachte, hatte in Aspen den Slalom gewonnen und war im Riesenslalom Zweite geworden.

Maria Höfl-Riesch, die nach dem Super-G, in dem sie lediglich fünf Hundertstel auf Tina Maze einbüsste, als erste Anwärterin auf den Sieg gegolten hatte, musste sich mit Rang 4 bescheiden. Nicht ins Ziel kam Lindsey Vonn. Die Amerikanerin schied im Slalom aus.

Lara Gut legte die Grundlage für ihre Klassierung mit einer ausgezeichneten Vorstellung im Super-G, in dem sie mit nur einem Hundertstel Rückstand auf Tina Maze Zweite geworden war. Die Tessinerin legte aber auch im Slalom eine sehr gute Fahrt hin. Das erstaunt, zumal sie für diese Disziplin während der Vorbereitung lediglich drei Trainingstage investiert hat. Mit Rang 5 egalisierte Lara Gut ihr Weltcup-Bestergebnis in der Super-Kombination. Fünfte war sie auch vor vier Jahren und ebenfalls in St. Moritz geworden. Im Nobelort hatte sie vor vier Jahren im Super-G auch ihren ersten Weltcup-Sieg errungen und war bei ihrer Premiere in der Abfahrt gleich Dritte geworden. Besser klassiert gewesen war sie in der Super-Kombination bislang einzig bei der WM 2009, als sie die Silbermedaille gewonnen hatte.

Fabienne Suter belegte im Super-G als zweitbeste Schweizerin Platz 10, verzichtete aber wie geplant auf die Teilnahme am Slalom. Sie bestritt den Super-G lediglich zur Vorbereitung auf das Rennen vom Samstag. Fabienne Suter war mit gemischten Gefühlen nach St. Moritz zurückgekehrt. Ende Januar dieses Jahres zog sie sich im Slalom der ersten von zwei Super-Kombinationen einen Kreuzbandriss zu. Gute Erinnerungen hat Fabienne Suter an das Rennwochenende im Engadin im Jahre 2008. Damals hatte sie als Drittplatzierte für den bislang einzigen Podestrang einer Schweizerin in einer Weltcup-Super-Kombination gesorgt.

Weltcup-Super-Kombination der Frauen in St. Moritz. Das Schlussklassement: 1. Tina Maze (Sln) 2:01,76. 2. Nicole Hosp (Ö) 0,88 zurück. 3. Kathrin Zettel (Ö) 1,08. 4. Maria Höfl-Riesch (De) 1,19. 5. Lara Gut (Sz) 1,39. 6. Lena Dürr (De) 1,54. 7. Anna Fenninger (Ö) 1,90. 8. Marie-Michèle Gagnon (Ka) 2,07. 9. Michaela Kirchgasser (Ö) 2,32. 10. Elisabeth Görgl (Ö) 2,47. Ferner: 14. Dominique Gisin (Sz) 3,13. 20. Wendy Holdener (Sz) 3,98. - Ausgeschieden im Slalom u.a.: Andrea Dettling (Sz), Lindsey Vonn (USA). - Fabienne Suter verzichtete auf den Start im Slalom.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1