Beat Heftis Aufholjagd wurde nicht belohnt. Im dritten Lauf hatte er sich vom 8. auf den 4. Rang geschoben und vor dem Final-Durchgang nochmals auf seine zweite WM-Medaille als Steuermann hoffen dürfen. Am Ende blieb ihm aber wie 2011 am Königssee Leder. Zum Podest fehlten Hefti 16 Hundertstel.

Der lettische Gesamtweltcup-Sieger Oskars Melbardis und der aufstrebende Deutsche Johannes Lochner holten zeitgleich Silber - 1,06 Sekunden hinter dem in einer eigenen Liga fahrenden Titelverteidiger von 2013, Francesco Friedrich. Für Friedrich zahlten sich der Verzicht aufs Weltcup-Finale in Sotschi und die umfangreichen Material-Tests in Winterberg voll aus. Im dritten Lauf hatte er Heftis Bahn-Rekord aus dem Jahr 2012 um rund zwei Zehntel unterboten.