Langlauf

Keine Chance für Schweizerinnen im Teamsprint

Im Halbfinal souverän gelaufen: das Schweizer Frauenduo Laurien van der Graaff (vorne) und Nadine Fähndrich

Im Halbfinal souverän gelaufen: das Schweizer Frauenduo Laurien van der Graaff (vorne) und Nadine Fähndrich

Das Schweizer Frauenduo Laurien van der Graaff und Nadine Fähndrich lief an der Nordisch-WM in Seefeld im Final des Teamsprints auf den 8. Platz.

Sie hatten keine Chance, in den Kampf um die Medaillen einzugreifen. Fähndrich, die im Einzelsprint den 7. Platz erreicht hatte, spürte noch die Nachwehen einer Magenverstimmung. "Das war natürlich nicht die optimale Vorbereitung. Muskulär fühlte ich mich schon etwas leer", stellte die Luzernerin fest. "Wir haben sicher mehr erwartet", meinte Van der Graaff. Bei den Olympischen Spielen vor einem Jahr waren die beiden noch auf den 4. Platz gelaufen, allerdings im Skating-Stil.

Die Goldmedaille holten sich wie erwartet die Schwedinnen Stina Nilsson und Maja Dahlqvist. Dahinter sprinteten die überraschenden Sloweninnen Katja Visnar und Anamarija Lampic zu Silber. Bronze holte sich Norwegen mit Ingvild Flugstad Östberg und Maiken Caspersen Falla.

Bei den Männern war die Schweiz im Final der besten zehn nicht vertreten. Ueli Schnider und Jovian Hediger waren bereits im Halbfinal ausgeschieden. Auch hier setzte sich der Favorit durch. Sprint-Weltmeister und Olympiasieger Johannes Hösflot Klaebo war zusammen mit Emil Iversen nicht zu schlagen. Auch die Silbermedaille für die Russen Gleb Retiwych und Alexander Bolschunow durfte erwartet werden. Bronze holten sich die Italiener Francesco De Fabiani/Federico Pellegrino.

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