Kjetil Jansrud konnte im Zielhang einen Sturz nur dank einer akrobatischen Einlage verhindern, realisierte aber trotzdem wie schon im ersten Training vom Dienstag Bestzeit. Der Italiener Christof Innerhofer, der vor zwei Tagen gestürzt und an einem leichten Schleudertrauma leidet, kam zwei Zehntel zurück auf Platz 2.

Der Walliser Didier Défago auf dem 3. Rang wies zeitgleich mit dem Österreicher Matthias Mayer einen Rückstand von 0,47 Sekunden auf.Die Streif liegt dem 37-jährigen Défago ganz besonders. 2099 gewann er hier die Abfahrt und letztes Jahr den Super-G. Am Wochenende wird der Abfahrts-Olympiasieger von 2010 zum letzten Mal vor seinem Rücktritt in Kitzbühel an den Start gehen.

Aber auch Bode Miller, der nach einer Rückenoperation den Anschluss sucht und zweimal die Hahnenkamm-Kombination gewinnen konnte, liess mit Rang 6 aufhorchen. Die Abfahrt vom Samstag wird der Amerikaner aber dennoch kaum bestreiten.

Die übrigen Schweizer konnten sich nicht in den Top 10 klassieren. Beat Feuz, Carlo Janka und Patrick Küng, die am letzten Sonntag die Lauberhorn-Abfahrt auf den Rängen 2 bis 4 beendet hatten, landeten auf die Positionen 13, 15 und 18.

Am Freitag findet der Super-G mit Start um 11.30 Uhr statt. Zusätzlich kommt es ab 16.45 Uhr zu einem Slalom, der zusammen mit dem Super-G zur Kombination zählt.

Kitzbühel. 2. Training zur Weltcup-Abfahrt vom Samstag: 1. Kjetil Jansrud (No) 1:54,71. 2. Christof Innerhofer (It) 0,20. 3. Didier Défago (Sz) und Matthias Mayer (Ö) 0,47. 5. Guillermo Fayed (Fr) 0,53. 6. Bode Miller (USA) 0,67. 7. Hannes Reichelt (Ö) 0,85. 8. Dominik Paris (It) 1,07. Ferner: 13. Beat Feuz (Sz) 1,39. 15. Patrick Küng (Sz) 1,50. 18. Carlo Janka (Sz) 1,71. 22. Marc Gisin (Sz) 1,93. 27. Mauro Caviezel (Sz) 2,34. 28. Silvan Zurbriggen (Sz) 2,42. - Nicht gestartet u.a.: Sandro Viletta (Sz).