Erst im Final, den der Bündner gegen noch überraschenderen Franzosen Cyprien Sarrazin um einen Zehntel verlor, musste sich Janka geschlagen geben. Zuvor hatte Janka in den Halbfinals den norwegischen Vorjahressieger Kjetil Jansrud eliminiert. Janka hatte in den Tagen zuvor in den Speedrennen von Val Gardena nicht reüssieren können und im Riesenslalom tags zuvor an gleicher Stelle war der Bündner gar ausgeschieden.

Der 22-jährige Sarrazin bestritt erst sein siebentes Weltcuprennen. Sein zuvor bestes Resultat im Weltcup war der 24. Platz, den er im Riesenslalom von Val d'Isère belegt hatte. Doch das Format Mann gegen Mann ist eben nicht mit einem normalen Riesenslalom zu vergleichen und bietet extrem Raum für Überraschungen.

In einem Bündner Duell schlug Janka in den Viertelfinals Gino Caviezel, der schliesslich den siebenten Schlussrang erreichte. Der Nidwaldner Marco Odermatt und der Walliser Justin Murisier blieben bereits in den Sechzehntelfinals hängen. Auch der Österreicher Marcel Hirscher, der Sieger im Riesenslalom vom Sonntag, schied wie schon im Parallel-Riesenslalom des letzten Jahres bereits in der ersten Runde aus.

Weltcup-Parallel-Riesenslalom der Männer in Alta Badia. Final: Cyprien Sarrazin (FRA) s. Carlo Janka (SUI). - Um Platz 3: Kjetil Jansrud (NOR) s. Leif Kristian Haugen (NOR). - Halbfinals. Janka s. Jansrud. Sarrazin s. Haugen. - Um Platz 5: André Myhrer (SWE) s. Stefan Luitz (GER). - Um Platz 7: Gino Caviezel (SUI) s. Mathieu Faivre (FRA).