"An den letzten beiden Tagen konnte ich sowohl Slalom als auch Riesenslalom mit voller Intensität trainieren, ohne dass mir das Knie Sorgen bereitet hätte", wird Kostelic auf der Website "fisalpine.com" zitiert.

Kostelic unterzog sich am 13. Februar einer Meniskus-Operation, nachdem er sich zuvor in Sotschi verletzt hatte. Er verpasste neun Rennen und kam im Kampf um die erfolgreiche Titelverteidigung im Gesamtweltcup vom Weg ab. Sechs Rennen vor Schluss beträgt der Rückstand auf Leader Beat Feuz 207 Punkte, jener auf Marcel Hirscher 92.

In welchen Disziplinen er nächste Woche beim Weltcup-Finale in Schladming antreten wird, macht Kostelic davon abhängig, wie sich die Dinge in Kranjska Gora entwickeln. Nach dem Motto "Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach" könnte sich Kostelic auf die Wiederholung des Gesamtsieges in seiner Paradedisziplin konzentrieren. Die Slalom-Wertung führt er 35 Punkte vor Hirscher an.