Den Qualifikationslauf verpatzt und fast ausgeschieden, letztlich aber doch der 3. Platz und das erste Saisonpodest. Wie speziell war dieser Tag mit dem Parallelslalom in St. Moritz?

"In der Qualifikation habe ich Fehler gemacht."

Welche?

"Im technischen Sinn, ausserdem war ich auch körperlich zu verspannt. Ich habe gar nicht mehr daran geglaubt, am Nachmittag überhaupt nochmals fahren zu dürfen."

Dann aber...

"...kriegte ich diese zweite Chance. Die Trainer und ich haben geschaut, was falschen gelaufen war. Ich konnte diese Dinge ändern und mich zusammenreissen. Ich änderte mein Skifahren und sagte mir: 'All-in'. Natürlich bin ich sehr froh, dass ich das Blatt noch wenden konnte."

Es ist Ihr erstes Podest in diesem Winter. Sind Sie erleichtert?

"Jetzt fängt es an. Hoffentlich kann ich diesen Flow in die weiteren Rennen mitnehmen."

Die FIS plant, künftig deutlich mehr Parallelrennen auszutragen. Ist das auch in Ihrem Sinne?

"Diese Duelle Frau gegen Frau fahre ich gerne. Man muss sich überlegen, ob diese Parallelrennen künftig nicht eine eigene Disziplin sein sollten. Aber klar: Dieses Format liegt mir nicht schlecht. Ich hoffe, es gefällt auch den Zuschauern."