Björgen egalisierte mit ihrer 14. WM-Goldmedaille den Rekord der Russin Jelena Välbe. Ihren ersten WM-Titel hätte Björgen vor zwölf Jahren im Sprint in Val die Fiemme 2003 gewonnen. Im Kampf um Silber setzte sich mit einer halben Minute Rückstand die Schwedin Stina Nilsson im Endspurt gegen die Finnin Krista Parmakoski durch.

Die Differenz schuf Astrid Jacobsen auf der ersten Skating-Ablösung. Sie nahm der Schwedin Maria Rydqvist, die in einem Flachstück stürzte, 18 Sekunden ab. Zuvor hatten Sofia Bleckur und Charlotte Kalla die Norwegerin nicht ziehen lassen - auch weil die Schwedinnen über das bessere Material verfügten. So machte beispielsweise Kalla in der Abfahrt zum Ziel zehn Sekunden auf Therese Johaug (No) gut. Die Schlussläuferin Marit Björgen liess nichts mehr anbrennen. Sie wurde auch nicht mehr gefordert, weil sich Nilsson und Parmakoski früh auf den Kampf um Silber konzentrierten.

Die Norwegerinnen gewannen mit der Staffel den dritten WM-Titel in Serie. Vor einem Jahr in Sotschi hingegen war sie bloss Fünfte geworden, Gold ging damals an Schweden.

Das Rennen über 4x5 km fand ohne Schweizer Beteiligung statt.