Gilles Roulin blickt auf eine schwierige Weltcup-Saison zurück. Einzig in der Abfahrt in Wengen schaffte es der 24-Jährige als Zehnter in die Top 10. Damit war er nach einer verheissungsvollen Saison 2017/18 deutlich unter seinen Erwartungen geblieben.

An den nationalen Titelkämpfen in der Innerschweiz gelang Roulin mit dem Gewinn eines kompletten Medaillensatzes nun ein versöhnlicher Saisonabschluss. Nach Bronze tags zuvor in der Abfahrt fuhr Roulin die Konkurrenz im Super-G in Grund und Boden. Dem zweitplatzierten Bündner Sandro Simonet nahm er 82 Hundertstel ab, Carlo Janka, auch er ein Bündner, verlor als Dritter bereits über eine Sekunde auf Roulin.

Im anschliessenden Slalomlauf, der nach dem Super-G als zweiter Wettkampfteil für die Kombination gewertet wurde, musste sich Roulin nur von Simonet überholen lassen. Simonet, der Slalom-Spezialist von der Lenzerheide, fuhr die klar beste Zeit und wiederholte damit seinen Sieg vom vergangenen Jahr in Davos. Bronze sicherte sich der Nidwaldner Yannick Chabloz. Luca Aerni, 2017 Welt- und Schweizer Meister in der Kombination, schied im Slalom aus.