Die 28-jährige St. Gallerin belegte hinter der Einheimischen Anne O'Shea den zweiten Platz, nachdem sie nach dem ersten Lauf zeitgleich mit der Britin Laura Deas in Führung gelegen hatte. Den Grundstein für ihr Karriere-Bestresultat legte Gilardoni einmal mehr mit einem Startrekord. Beim letzten Weltcup-Rennen vor der Weihnachtspause war sie in Königssee (GER) als Dritte erstmals aufs Podest gefahren.

Gilardoni trauerte dem knapp verpassten Sieg nicht nach. "Ich freue für mich für Annie O'Shea, dass sie bei ihrem Heimrennen gewinnen konnte. Und dass ich am Renntag gegenüber den Trainings noch eine Schippe drauflegen konnte." Ziel sei es weiterhin, konstant in die Top 6 zu fahren - auch an den nächsten Wochenenden in Park City (Utah) und Whistler (CAN).