Der einstige Szene-Dominator Anderson, 1998 Teilnehmer bei der Olympia-Premiere des Snowboard-Sports und mittlerweile bald 43-jährig, feierte im bulgarischen Wintersportort seinen ersten Weltcup-Erfolg seit März 2010. Er gewann das finale Duell mit Galmarini um 42 Hundertstel.

Für den unterlegenen Schweizer, der im sechsten Parallel-Riesenslalom der Saison zum dritten Mal im Final stand, hatte das Resultat durchaus auch positive Folgen. Galmarini baute seine Führung in der Disziplinenwertung ebenso aus wie im Gesamt-Weltcup.

Die übrigen Schweizer scheiterten mit einer Ausnahme früh. Bei den Männern schieden Dario Caviezel (12.) und Kaspar Flütsch (15.) ebenso im Achtelfinal aus wie Stefanie Müller (16.) bei den Frauen.

Ladina Jenny (7.) unterlag im Viertelfinal der im Parallel-Riesenslalom unschlagbaren Ester Ledecka. Die tschechische Gesamtleaderin, die eine Runde davor schon Stefanie Müller eliminiert hatte, gewann im fünften Wettkampf der Saison zum fünften Mal.