Mägert-Kohli, im vergangenen Winter Zweite des Gesamt-Weltcups, setzte sich im Final gegen die Dominatorin der letzten Saison, die Russin Jekaterina Tudegeschewa, durch. Damit machte sich im einzigen Hallen-Wettkampf der Saison die optimal verlaufene Vorbereitungsphase im Herbst bei stets perfekten äusseren Bedingungen auf den Gletschern in Saas-Fee und Zermatt auf Anhieb bezahlt. Mägert-Kohli feierte ihren siebenten Sieg im Weltcup, den ersten in einem Parallel-Slalom. In dieser Sparte war die gelernte Pharma-Assistentin 2009 in Gangwon (SKor) Weltmeisterin geworden. Als zweitbeste Schweizerin wurde Patrizia Kummer in Landgraaf Sechste.

Zwei Klassierungen in den Top 10 gab es für Swiss-Ski auch im Rennen der Männer. Der WM-Zweite Simon Schoch scheiterte im Viertelfinal am späteren Sieger, dem Italiener Roland Fischnaller, und belegte im Schlussklassement Platz 8. Nevin Galmarini schied nach einem Fahrerfehler in den Achtelfinals aus und wurde Neunter. Philipp Schoch, der nach vielen verletzungsbedingten Rückschlägen noch einmal den Anschluss an die Spitze herstellen will, musste seine Ambitionen schon in der Qualifikation begraben.

Landgraaf (Ho). Weltcup. Parallelslalom. Männer: 1. Roland Fischnaller (It). 2. Aaron March (It). 3. Andreas Prommegger (Ö). Ferner: 8. Simon Schoch. 9. Nevin Galmarini. 26. Kaspar Flütsch. 28. Corsin Heim (beide nach der Qualifikation ausgeschieden). Disqualifiziert in der Qualifikation: Philipp Schoch. - Frauen: 1. Fränzi Mägert-Kohli (Sz). 2. Jekaterina Tudegeschewa (Russ). 3. Marion Kreiner (Ö). Ferner: 6. Patrizia Kummer.