Nordische Ski-WM

FIS-Präsident Gian Franco Kasper im Interview: «Man traut den Langläufern nicht»

Gian Franco Kasper ist seit 1998 Präsident der FIS.

Gian Franco Kasper ist seit 1998 Präsident der FIS.

Gian Franco Kasper, der Präsident des internationalen Skiverbandes (FIS), sagt im grossen Interview, wie die Zukunft der Olympischen Spielen aussehen soll, warum Red Bull nie ein Partner der FIS werden soll und was er im Kampf gegen Doping anders machen würde.

Herr Kasper, wann finden die ersten Olympischen Winterspiele in Katar statt?

Gian Franco Kasper: Wenn wir eines Tages mit dem Skisport in den Hallen sind, dann ist alles möglich. Aber ich glaube nicht, dass die Zukunft des Skisports Indoor liegt. Selbst wenn es technisch realisierbar ist. Wir leben von der Identifikation mit dem Publikum. Der Zuschauer denkt über den Athleten: der macht letztlich das gleiche wie ich, nur kann er es besser. Und der Tourist will in den Bergen sein und blauen Himmel sehen. Wettkämpfe in der Halle wären für den Skisport der Todesstoss.

Die übernächsten Winterspiele sind bereits grenzwertig. Ausgetragen in Peking, von wo man Berge nicht mal erahnen kann.

Das war in Turin oder Vancouver nicht anders. Auch von Peking aus ist man in einer Stunde in den Bergen. Um genau zu sein in 58 Minuten vom Stadtzentrum bis zum Skilift.

Nur schneit es dort offenbar fast nie?

Es stimmt, dass es sehr wenig Niederschlag gibt. Das ist für die Olympischen Spiele kein Problem, aber für die Touristik. Es ist auch in der Schweiz kein schöner Anblick, wenn die Skifahrer auf schmalen Schneebändern zu Tale fahren. Der Bürgermeister von Peking will als OK-Präsident das notwendige Wasser mit Pipelines an die Austragungsorte pumpen.

Macht das Sinn?

Es zeigt die Einstellung, die man dort hat. Schauen Sie, China hat derzeit rund 300 Skiorte.  In den nächsten zweieinhalb Jahren werden 5000 neue Orte fertig gestellt. Das ist verrückt! Das nimmt uns Europäer zu Beginn Kunden weg, aber langfristig werden dadurch die Chinesen auch für uns touristisch sehr interessant. Deshalb sollten wir diese Anstrengungen unterstützen.

Das IOC hätte sich aber bestimmt eine grössere Auswahl als Almaty und Peking erhofft. Offensichtlich überzeugt die mit der Agenda 2020 gepredigte Rückkehr zur Bescheidenheit weder in der Öffentlichkeit noch bei möglichen Bewerbern?

Mit gutem Grund. Erstens hat in den letzten Jahren das Ansehen des Sports generell gelitten. Der Sport ist zu oft wegen den negativen Begleiterscheinungen in den Schlagzeilen. Und damit sich die Situation verbessert, muss man zweitens den Schock von Sotschi überwinden.

Sie meinen den Dopingskandal?

Nein, die offiziell genannten Kosten von 51 Milliarden Franken. Das hat an vielen Orten einen Schock ausgelöst, der tief sitzt. Auch in Paris gibt es ja jetzt einen grossen Widerstand gegen Olympische Spiele und Anstrengungen für ein Referendum. Und sobald man heutzutage ein Referendum durchführt, verliert man.

Sie selber haben nach dem Nein der Bündner gesagt, es sei «nicht akzeptabel», dass diesmal auch der Austragungsort St. Moritz Olympische Spiele ablehnt. Das tönt nach Trump oder Putin, fehlt Ihnen das Demokratieverständnis?

Ich habe ein volles Demokratieverständnis, aber es bleibt für mich trotzdem nicht akzeptabel. Erst recht mitten während der WM, an welcher eine sportliche Euphorie herrschte. Es ist für mich unerklärlich. Dass der Kanton nein sagt, war mir klar. Das ging gar nicht anders, denn das Konzept für die Spiele stimmte nicht. Aber 57 Prozent Nein-Stimmen an einem Ort, der ausschliesslich profitiert hätte. Natürlich müssen wir einen Volksentscheid letztlich akzeptieren. Aber für mich war es ein schwerer Schock.

Dann hat man offensichtlich verheerende Fehler in der Kommunikation begangen?

Ich habe die politische Kampagne zu wenig verfolgt. Es bleibt für mich aber ein Rätsel, ich begreife es nicht! Selbst die Ski-WM wurde von den Einheimischen kritisiert. Klar war der Verkehr ein Chaos, aber wenn jemand auch nur ein wenig langfristig denkt, dann muss er doch die Vorteile sehen. Schauen Sie die Bobbahn an. Die wurde für die Olympischen Spiele 1928 errichtet und man lebt heute noch von dieser Attraktion.

Gian Franco Kasper an der Eröffnung der Ski-WM: Gerne hätte er auch die Olympischen Winterspiele nach St. Moritz geholt.

Gian Franco Kasper an der Eröffnung der Ski-WM: Gerne hätte er auch die Olympischen Winterspiele nach St. Moritz geholt.

Wir haben ja noch eine Schweizer Kandidatur für 2026. Aber wenn irgendwann das Schweizer Volk dazu Stellung nehmen muss, droht auch für das Wallis ein klares Nein?

Dies ist möglich, aber das Schweizer Volk muss zu Sion nicht Stellung nehmen. Man hat das mit den vier verschiedenen Kantonen auch geschickt gemacht, um ein Referendum zu umgehen. Aber letztlich kann man die Grundstimmung nur mit Aufklärung beeinflussen. Und das IOC muss Beispiele vorweisen können, dass es auch bescheiden geht.

Aber diese Beispiele fehlen.

Die nächsten Spiele in Südkorea werden bescheiden. Sie könnten den Weg aufzeigen. Aber nachher kommt dann halt Peking. Das wird wieder grösser, schöner, teurer werden. Genau das Gegenteil des gesuchten Beispiels. Dieser Weg ist mittelfristig sicherlich nicht überlebensfähig.

Kommen wir zur FIS. Auch Ihr Verband macht einen Spagat zwischen Tradition und Globalisierung. Geht das auf?

Ich glaube nicht, dass es ein Spagat ist. Punkt 1 unserer Statuten lautet: Förderung des allgemeinen Skisports. Wettkämpfe sind dabei lediglich ein Marketinginstrument, um die Touristen auf den Schnee zu bringen. Wo immer sich eine Möglichkeit zur Förderung bietet, müssen wir diese wahrnehmen. Asien spielt derzeit eine grosse Rolle: Korea, China und schon seit langem Japan. Vor einigen Jahren hatten wir in Japan 16 Millionen Skifahrer. Heute leider wieder deutlich weniger. Wir suchen mehr Skifahrer, aber nicht unbedingt mehr Mitgliederländer.

Japan ist ein gutes Beispiel, dass die Anstrengungen nicht nachhaltig sind. Japanische Athleten sind noch immer Exoten im Weltcup.

Da haben Sie Recht. Bei den Japanern war es immer ein Kommen und Gehen. Zu Zeiten von Walter Steiner gab es eine Euphorie im Skispringen, heute ein wenig im Frauen-Skispringen. Bei den Alpinen wurde masslos übertrieben. Japan hat zwar viele Skiorte, aber man kann dort nicht fahren. Erstens viel zu teuer, zweitens total überlaufen. Es macht keinen Spass, wenn man auf der Piste nur noch einen Quadratmeter für sich hat. Das hat den Sport mehr oder weniger kaputt gemacht. Viele Japaner gehen heute nach Südkorea zum Skifahren. Das ist billiger. Aber auch für St. Moritz, Davos oder Arosa spielt der japanische Skitourist eine wesentliche Rolle.

Die verschneite Bergwelt zieht Ski-Touristen aus aller Welt in die Schweiz.

Die verschneite Bergwelt zieht Ski-Touristen aus aller Welt in die Schweiz.

St. Moritz und Lahti sind sehr traditionelle WM-Orte. Diese garantieren doch eine ganz andere Stimmung als irgendein Retortenort?

Da gebe ich Ihnen voll und ganz Recht. Aber ein neuer Ort kann manchmal mit neuen Ideen und Initiativen mehr leisten. Gerade Lahti wollte bei den letzten zwei Austragungen gar nichts wissen von Veränderungen. Das ist diesmal zum Glück etwas anders.

Die Argumentation von Veränderungen könnte man auch für einen 73-jährigen FIS-Präsidenten, der seit 19 Jahren im Amt ist, ins Feld führen?

Das kann jeder sehen, wie er will. Ich denke, ich bin Neuem gegenüber immer noch aufgeschlossen.

Sie äussern sich öffentlich nicht, ob Sie 2018 nochmals für vier Jahre als Präsident antreten werden. Bis wann entscheiden Sie?

Theoretisch könnte ich bis einen Monat vor dem Kongress warten. Aber ich werde es sicherlich früher bekannt geben. Wenn ich es aber jetzt schon tue, bin ich nur noch eine »lahme Ente».

Bauen Sie eigentlich bewusst einen Nachfolger auf?

Ja, ich habe zwei, drei Kandidaten, die ich als Nachfolger sehen würde, und mit diesen auch schon diskutiert. Aber entscheiden wird der Kongress.

Dann hat Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann auch schon an Ihre Tür geklopft?

Natürlich hat er. Das soll er auch. Doch sein Nachteil ist, dass er Schweizer ist. Die FIS hatte in 100 Jahren erst vier Präsidenten, seit 1951 sind es Schweizer. 

Ist es ein Vorteil für die Schweiz, wenn ein Schweizer FIS-Präsident ist?

Ich hoffe es, bin aber nicht überzeugt. Ich bin derart neutral, dass ich vielleicht auf Ideen aus der Schweiz besonders kritisch reagiere. Ausser auf die eigenen natürlich (lacht). Ein Nachteil ist es sicher nicht, die FIS ist wirklich keine politische Institution.

Auf einer Skala von 1 bis 10. Welche Noten geben Sie der WM in St. Moritz?

Ich würde eine 8 geben. Es war eine erstaunlich gute Organisation und man hatte Wetterglück.

Wieso also keine 10?

Es gibt immer Details, die nicht geklappt haben, welche man von aussen nicht sieht. Aber es sind wirklich nur Details. Die Verschiebung der Männer-Abfahrt kostet sicher einen Punkt.

Die Männer-Abfahrt musste wegen einer Nebelbank verschoben werden.

Die Männer-Abfahrt musste wegen einer Nebelbank verschoben werden.

Findet die FIS für die Weltcuprennen eigentlich immer genügend Ausrichter?

In den traditionellen Disziplinen gibt es eine sehr lange Warteliste. Da gibt es teilweise richtige Machtkämpfe, wer letztlich den Zuschlag erhält. Im Snowboard und Freestyle ist die Situation etwas weniger komfortabel.

Wann verkauft die FIS eigentlich den Alpinbereich an Red Bull?

Ganz sicher nie! Wir haben eine sehr traditionelle Marketing-Struktur. Wir setzen pro Disziplin auf einen Titelsponsor und haben seit je her sehr langfristige Partnerschaften. Wir verdienen längst nicht so viel, wie möglich wäre. Aber mit einer gewissen Bescheidenheit hält auch eine Partnerschaft länger. Solche Partner steigen auch bei einer Krise nicht sofort aus.

Aber Red Bull ist inzwischen derart stark involviert, da müsste die FIS doch versuchen, einen Teil des Kuchens abzuschneiden?

Nein, das ist nicht die Idee. Wir wollen möglichst viel dieses Kuchens für die nationalen Verbände und die Organisatoren übrig lassen. Wir vermarkten zum Beispiel mit Ausnahme der WM auch die TV-Rechte der Veranstaltungen nicht.

Wenn wir Rechte als Paket verkaufen würden, könnten wir zwar viel mehr Geld verdienen. Wir würden aber die Eigeninitiative in den verschiedenen Ländern abwürgen.

Kommen wir zu den Nordischen. Welche Eindrücke nehmen Sie aus Lahti mit?

Sehr positive. Ganz im Gegensatz zu den letzten Titelkämpfen von 2001. Damals machte der Dopingskandal den Langlauf beinahe kaputt. Immerhin hatten die Ereignisse auch einen erfreulichen Effekt. Die Langläufer waren stets die Konservativsten in unserem Verband. Sie wollten auch nicht die kleinste Anpassung von Reglementen. Das hat sich nach 2001 total geändert. Nur so konnte der Langlauf überleben. Heute sind die Alpinen die Konservativsten.

Der finnische Langläufer Mika Myllylae gewinnt in Lahti 2001 Gold - später wurde er des Dopings überführt.

Der finnische Langläufer Mika Myllylae gewinnt in Lahti 2001 Gold - später wurde er des Dopings überführt.

Ein Sorgenkind ist die Nordische Kombination.

Ich weiss nicht, ob man es so bezeichnen kann. Die Nordische Kombination ist in der Öffentlichkeit immer nur bei Grossanlässen hoch im Kurs, dazwischen ist das Interesse praktisch bei null. Ich bin der Ansicht, man müsste im Weltcup die Anlässe besser koordinieren. Meine Idee, an der Vierschanzentournee jeweils noch eine Kombination durchzuführen, stiess aber bisher nicht auf Begeisterung.

Für die Vermarktung wäre es besser, wenn die deutschen Athleten wieder im Langlauf vorne mitmischen würden.  

Nicht nur im Langlauf. Wir brauchen die Deutschen überall. Vor allem im alpinen Bereich. Wir haben beinahe nur deutsche Sponsoren. Der deutsche Tourist macht letztlich den Wintersport aus, Deutschland ist kommerziell gesehen die grösste Wintersport-Macht. Ich habe deshalb immer Freude an deutschen Medaillen.

Wie viel wird die FIS der Dopingskandal von Sotschi – wegen Mehrarbeit und Anwaltskosten – kosten?

Das ist im Moment noch nicht abzusehen. Teuer wird es, falls wir mit unseren Sanktionen gegen die russischen Langläufer vor Gericht verlieren sollten. Dann werden uns die Athleten zu schröpfen versuchen. Wir haben dieses Risiko aber auf uns genommen, obwohl wir uns auf sehr dünnem Eis bewegen.

Es gibt keine positiven Proben der sechs russischen Langläufer. Wieso hat man sie dennoch provisorisch gesperrt?

Ein gewisser Druck kam aus dem Athletenfeld. Und unser Doping-Panel vertrat die Ansicht, dass die Beweise für eine Sperre ausreichen. Der Entscheid fiel aber auch bei den Experten nicht einstimmig, sondern mit 2:1-Stimmen.

Wann werden aus den provisorischen Sperren definitive Sanktionen?

Das ist abhängig vom IOC. Zuerst muss das IOC die Fälle behandeln und eine Entscheidung treffen. Im Anschluss beauftragt das IOC den jeweiligen Verband, Sanktionen zu beschliessen. Wenn die Fälle positiv sind, werden wir zweifellos die höchst mögliche Strafe aussprechen.

Auf Wunsch der Athleten kam es in Lahti zu einer Aussprache mit Ihnen. Wurden konkrete Schritte beschlossen?

Konkret ist der falsche Ausdruck. Die Athleten waren etwas falsch informiert, als sie sich an die FIS wandten. Sie dachten, wir würden nichts unternehmen. Sie waren sehr zufrieden, als sie hörten, dass wir nur zwei Stunden nach der Entscheidung des IOC die sechs Langläufer sperrten. Und sie waren sehr überrascht, dass auch IOC-Präsident Thomas Bach am Treffen teilnahm. Es ging uns darum, den Athleten alle vorliegenden Fakten zu präsentieren. Wie man diese deutet, bleibt eine persönliche Entscheidung. Für mich war es eine sehr positive Aussprache mit guten Fragen.

Vor dem McLaren-Bericht herrschte im Langlauf während eines Jahrzehnts Ruhe. Sind die Athleten grundsätzlich sauberer geworden oder die Betrüger gerissener?

Eine gute Frage. Ich kann nur sagen, dass wir viel in den Antidopingkampf investieren. 80 Prozent unseres finanziellen Aufwands betrifft den Langlauf. Wir machen unser Möglichstes, trotzdem ist die Einstellung des Volkes gegenüber den Langläufer diesbezüglich negativ. Man traut ihnen nicht.

Nach der Veröffentlichung des Sotschi-Berichts gab der Präsident des Biathlon-Verbandes zu, dass 31 russische Athleten darin genannt werden. Die FIS gab keine Zahl bekannt. Wieso nicht?

Es sind die sechs bekannten.

Nicht mehr?

Nein.

Da war von Doping noch keine Rede: Die russischen Athleten an der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014.

Da war von Doping noch keine Rede: Die russischen Athleten an der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014.

Dann hat Biathlon ja das viel grössere Dopingproblem als der Langlauf?

Teilweise schon. Aber von diesen 31 Biathleten stellten sich einige als Gewichtheber heraus, sind andere schon vor 15 Jahren zurückgetreten und einige Namen waren nicht mal dem russischen Verband bekannt. Das ist das grosse Problem am McLaren-Report.

Sie kennen die Perspektive der FIS, des IOC und auch der Wada. Wie soll es im Antidoping-Kampf weitergehen?

Für mich ist der Weg klar. Die Wada sorgt für die technische Durchführung aller Doping-Kontrollen und für die Harmonisierung der Doping-Gesetzgebung der Verbände. Bei den Sanktionen hat die Wada nichts verloren, denn sie ist nicht genügend neutral, um eine politische Aufgabe zu übernehmen. Auch die internationalen Sportverbände und das IOC sollten in Zukunft keine Strafen mehr aussprechen und erst recht nicht die nationalen Antidoping-Agenturen, die sich immer als die grossen Wissenden aufspielen. Sie sind überhaupt nicht neutral, weil jedes Land seine Agentur finanziert. Die Sanktionen sollten bei individuellen Fällen vom Sportgerichtshof in Lausanne ausgesprochen werden. Bei schweren Vergehen, sprich Strafen gegen Nationen, muss die Unesco ein Gremium mit unabhängigen Richtern schaffen. Schliesslich ist das ganze Antidoping-System auf dem Unesco-Code aufgebaut.

Wann wird dieser Dopingskandal überwunden sein?

Ich denke, das geht noch sehr lange. Hier in Lahti reden noch viele von 2001 und das sind jetzt doch  16 Jahre her. Sotschi wird uns noch eine ganze Weile begleiten.

Einige der grössten Dopingskandale der Sportgeschichte:

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