Ski alpin
Feuz wieder zuhause: «Das waren die härtesten fünf Wochen meines Lebens»

Beat Feuz ist nach seinen Knieproblemen auf dem Weg zur Besserung. Der Berner konnte das Spital nach fünf Wochen wieder verlassen. Ob er seine Karriere fortsetzen kann, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht beurteilen.

Simon Steiner
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Die Zuversicht ist bei Beat Feuz wieder zurück.

Die Zuversicht ist bei Beat Feuz wieder zurück.

«Ich bin froh, dass sich das Spital nun verlassen kann», sagte Beat Feuz im Berner Inselspital bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit mehreren Wochen."Die letzten fünf Wochen waren die härtesten in meinem bisherigen Leben". Er habe immer gehofft, dass mein Knie besser würde, aber es habe immer noch länger gedauert.

Zur Entzündung des Knies, deren Ursache die Ärzte nicht hundertprozentig identifizieren konnten, waren noch Blutungen hinzugekommen. Erst allmählich hatte ein disziplinenübergreifendes Behandlungsteam im Inselspital die Probleme in den Griff gekriegt. Bereits vor zwei Wochen hatte Feuz eine Rückkehr auf die Skipiste noch in dieser Saison ausgeschlossen.

«Das Knie ist kaum mehr gewollen und die Entzündungswertes sind nahezu normal», sagt Matthias Zumstein, Leitender Arzt der Universitätsklinik für Orthopädie am Berner Inselspital. Zumstein warnt jedoch vor verfrühter Euphorie: «Beat Feuz ist auf einem guten Weg, aber er ist noch nicht über den Berg.» Für einige Zeit wird Feuz weiter mit Antibiotika behandelt. Erst nach deren Absetzung wird sich zeigen, ob die Behandlung wirklich erfolgreich war.

Ob der letztjährige Gesamtweltcup-Zweite wieder in den Skiweltcup zurückkehren wird, lässt sich zur Zeit noch nicht abschätzen. «Es ist mein Ziel, meine Karriere fortzusetzen», sagt Feuz. «Der Idealfall wäre, wenn ich im Sommer wieder regulär ins Training einsteigen könnte.»

Feuz, der vorläufig noch an Krücken geht, wird die kommenden Wochen in Innsbruck verbringen, wo er mit seiner österreichischen Freundin eine gemeinsame Wohnung hat. Dabei wird er sich in regelmässigen Abständen Checks in der Universitätklinik Innsbruck unterziehen.

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