Ski

Emotionen nach WM-Bronze: Hier erklärt Corinne Suter ihre Tränen

Corinne Suter: «Ich freue mich unheimlich»

Corinne Suter über Freude, Druck und Erleichterung.

Die Freude ist «unheimlich gross», wie Corinne Suter sagt. Diese Freude über eine WM-Bronzemedaille ist nachvollziehbar. Doch Suter ging es noch um mehr – im Interview nach dem Super-G der Frauen im schwedischen Åre spricht sie auch von «recht viel Druck».

Gleich im ersten Rennen der alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Åre gab es die erste Medaille für die Schweiz: Die Schwyzerin Corinne Suter sicherte sich in einem wahren Hundertstel-Krimi Bronze im Super-G. Auf die siegreiche Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die nach drei WM-Titeln im Slalom erstmals in einer Speed-Disziplin triumphierte, verlor Suter nur 5 Hundertstel. Der 24-Jährigen kamen die Tränen. 

«Ich freue mich gerade unheimlich fest – und es ist auch eine sehr grosse Erleichterung», erklärte sie ihre Emotionen vor den Medien. Wieso Erleichterung?, hakte ein Radiojournalist nach und erfuhr so, was wirklich hinter den Freudentränen steckt: «Es war doch ein recht grosser Druck auf mir, obwohl ich das so nie gegen aussen gesagt habe. Und ich glaube, den grössten Druck habe ich mir selbst gemacht, obwohl ich das immer etwas verdrängt habe.»

Gerechnet hat sie wohl nicht mit einer Medaille: «Im Ziel war ich erst eher etwas enttäuscht.» Realisiert habe sie ihren Podestplatz erst nach Startnummer 30: «Ich hatte ja mein Dress und die Startnummer bereits ausgezogen.» (SDA/smo)

Die Bronzefahrt im Video:

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