Die mittlere der drei Gasparin-Schwestern blieb im Schiessstand ohne Fehler und verlor gut 1:04 Minuten auf die Siegerin Kaisa Mäkäräinen aus Finnland.

Weltcup-Punkte gab es trotz drei Schiessfehlern auch für Lena Häcki auf dem 33. Platz. Susi Meinen (74.) und Aita Gasparin (81.) verpassten die Qualifikation für die Verfolgung der besten 60 am Sonntag deutlich.

Elisa Gasparin zeigte sich zufrieden: "Das Resultat ist super, eines meiner besten." Dass es sechs Tage nach ihrem 27. Geburtstag nicht zu einem Top-Ten-Platz reichte, lag an einer mässigen Laufzeit. Dafür hatte Gasparin allerdings eine Erklärung: "Ich könnte mich ohrfeigen. Am Schluss bin ich die Spur runtergerutscht wie eine Zehnjährige." Allerdings bekundeten auch andere Läuferinnen Mühe mit der glasigen und eisigen Spur.

Dafür bekam die Olympia-Achte von 2014 und 2018 ihre Probleme beim Stehendschiessen nach einem Spezialtraining am Freitag in den Griff.