Kucera, der im Weltcup einen Super-G gewann und insgesamt dreimal auf dem Podest stand, muss seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen beenden. "Es war ein schwieriger Entscheid, doch die vergangenen vier Jahre liefen nicht so, wie ich das gerne gewollt hätte", so Kucera, der als erster Kanadier in der Königsdisziplin des alpinen Skirennsports Weltmeister wurde.

Doch seit seinem Triumph an den Titelkämpfen in Val d'Isère, wo er den Top-Favoriten Didier Cuche um vier und Carlo Janka um 17 Hundertstel distanzierte, konnte Kucera nie mehr gesund und in Topform einen Wettkampf bestreiten. Die schwerste Verletzung erlitt der Kanadier ausgerechnet bei den Heimrennen in Lake Louise. Ende November 2009 stürzte Kucera im Weltcup-Super-G und zog sich einen offenen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Unterschenkel zu. Dadurch verpasste er auch die Olympischen Spiele in Vancouver.

In der vergangenen Saison kämpfte Kucera mit einem Ohrinfekt und als Folge davon mit Gleichgewichtsstörungen.