Curling

Durchschnittlicher Start für die Schweizer Curlerinnen

Skip Mirjam Ott steht an ihrer sechsten Curling-WM im Einsatz.

Skip Mirjam Ott steht an ihrer sechsten Curling-WM im Einsatz.

Die Schweizer Curlerinnen um Skip Mirjam Ott starten mit einem Sieg und einer Niederlage in die Weltmeisterschaft im dänischen Esbjerg.

Dem 5:3-Erfolg im Auftaktspiel gegen die USA liessen Janine Greiner, Carmen Küng, Carmen Schäfer und Mirjam Ott ein ärgerliches, vermeidbares 7:10 gegen Deutschland folgen.

Die Garmischerin Andrea Schöpp, die Welt- und Europameisterin der vergangenen Saison, verschaffte sich eine frühe Führung um drei Steine und behauptete diese bis nach dem 6. End. Ott und ihre Mitspielerinnen glichen mit einem Dreierhaus im 7. End aus und gingen hierauf mit einem "gestohlenen" Punkt erstmals in Führung. Auch im 9. End machten die Schweizerinnen zu Beginn Druck, bevor die Partie nochmals eine dramatische Wende nahm. Andrea Schöpp benötigte zuletzt nur noch einen relativ einfachen Take-out, um ein Viererhaus und damit den Sieg sicherzustellen.

Schon im Auftaktspiel hatten die Schweizerinnen keine einfache Aufgabe vorgesetzt bekommen. Die wie Andrea Schöpp bereits 46-jährige Patti Lank spielt erstmals seit sieben Jahren wieder als Skip für die USA, von ihrem einstigen Können hat sie jedoch kaum etwas eingebüsst. Lank gewann 1999 im kanadischen Saint-John WM-Silber nach einer Finalniederlage gegen das damals überragende schwedische Team von Elisabet Gustafson.

Die Davoserinnen liessen in der teilweise defensiv geführten Partie nicht viele Fehler zu und gerieten kein einziges Mal in Rückstand. Beim Stand von 3:3 hatten sie im 10. End den Vorteil des letzten Steins. Der Schweizer Nummer 1 Janine Greiner glückten zwei hervorragende Versuche, mit denen sie das Zentrum des Hauses freihalten konnte. Das bedeutete die Vorentscheidung. Mirjam Ott konnte mit ihrem letzten Stein einen Take-out gegen einen offenen gegnerischen Stein spielen, was ihr souverän gelang.

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