Der 27-jährige Österreicher, der für das Olympiateam für Sotschi nominiert worden war, absolvierte am Freitag mit seinem Coach Heinz Kuttin auf der 90-m-Schanze in Oberstdorf seine ersten Sprünge (De).

Morgenstern war nach seinem Trainingssturz am 10. Januar, bei dem er ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Lungenquetschung erlitten hatte, drei Tage auf der Intensivstation gelegen.

Danach konnten die Ärzte von einer positiven Entwicklung berichten, die Gehirnblutung habe sich komplett zurückgebildet, hiess es. Nach sechs Tagen konnte der dreifache Olympiasieger das Spital in Salzburg verlassen und wurde zu Regeneration und Rehabilitation in eine Privatklinik nach Klagenfurt verlegt. Dort verkündete er zwei Wochen nach dem Sturz die Fortsetzung seiner Karriere und dass er zu den Olympischen Spielen in Sotschi fahren wolle.