Langlauf

Doping-Betrüger: Norwegischem Cologna-Konkurrenten Johnsrud Sundby wird Tour-de-Ski-Sieg aberkannt

Doping-Sünder Martin Johnsrud Sundby verliert seinen Tour-de-Ski-Sieg.

Doping-Sünder Martin Johnsrud Sundby verliert seinen Tour-de-Ski-Sieg.

Der norwegische Langlauf-Star Martin Johnsrud Sundby verliert wegen zwei positiver Dopingtests seinen Gesamtsieg bei der Tour de Ski 2015 und offenbar auch den Weltcup-Gesamtsieg 2014/2015.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS sperrte Sundby rückwirkend ab dem 11. Juli 2016 für zwei Monate. Ausserdem erkannte er die Ergebnisse vom Weltcuprennen am 13. Dezember 2014 in Davos und der Tour-de-Ski-Etappe vom 8. Januar 2015 in Toblach ab.

Bei beiden Rennen war Sundby positiv auf das Asthma-Mittel Salbutamol getestet worden. Der Internationale Ski-Verband FIS hatte darin jedoch keinen Dopingverstoss erkannt.

Im Falle der Tour de Ski ist Johnsrud Sundbys Landsmann Petter Northug der Profiteur. Er hatte das Etappenrennen mit 34,5 Sekunden Rückstand im 2. Rang abgeschlossen.

Sollte auch der Sieg im Gesamtweltcup aberkannt werden, wäre Dario Cologna der Nutzniesser. Der Bündner würde dadurch zum vierten Mal nach 2008/09, 2010/11 und 2011/12 zuoberst in der Wertung geführt. Die Saison 2014/15 hatte Cologna 305 Punkte hinter Johnsrud Sundby beendet.

Martin Johnsrud Sundbys Interview nach dem Tour-de-Ski-Sieg 2015

Damals noch nicht entlarvt: Martin Johnsrud Sundbys Interview nach dem Tour-de-Ski-Sieg 2015

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