Simon Ammann und vor allem Killian Peier, der Bronzemedaillengewinner im Einzel, reichten der Schweiz wie erwartet nicht, um leise mit einem Podestplatz zu liebäugeln. Der 7. Platz entspricht ziemlich genau den realistischen Erwartungen. Andreas Schuler kam nach an die Leistungen vom Samstag heran, als er 26. geworden war. Er übertraf die 112-m-Marke wie Luca Egloff mit keinem seiner zwei Sprünge.

Ammann war mit 125,5 und 123 m solide, Peier mit 127 und 128,5 m erneut brillant. Das reichte, um Tschechien auf den 8. Platz zu verweisen. Die Punkte hätten für den Waadtländer erneut einen Podestplatz ergeben.

Die deutschen Skispringer zeigten sich wie bereits am Samstag beim Doppelsieg von Markus Eisenbichler und Karl Geiger überragend. Der abtretende Cheftrainer Werner Schuster konnte es sich leisten, anstelle des schwächelnden Olympiasiegers Andreas Wellinger auf Stephan Leyhe zu setzen. Mit am Ende mehr als 56 Punkten auf das zweitplatzierte Österreich stand der Triumph bereits vor dem letzten Sprung Eisenbichlers so gut wie fest. Überragend war diesmal Startspringer Geiger mit 129 m und der Tagesbestweite von 130 m.

Bronze gewannen die Japaner um Saison-Dominator Ryoyu Kobayashi, Titelverteidiger Polen und Olympiasieger Norwegen landeten nur auf den Plätzen 4 und 5. Die beiden hatten bereits im Einzel-Wettkampf am Samstag zu den grossen Geschlagenen gehört.