Cologna musste sich im ersten Skating-Sprint der Saison mit Rang 40 begnügen. Diese Leistung liegt, trotz Colognas geringen Ambitionen in dieser Disziplin, grundsätzlich unter den Erwartungen. Das Scheitern überrascht jedoch insofern nicht, da Cologna im Gegensatz zu den meisten anderen Startern das 30-km-Rennen vom Samstag in den Beinen hatte. "Ich fühlte mich zu wenig spritzig", so der Bündner. Martin Johnsrud Sundby, der Weltcup-Leader und Sieger vom Samstag, schien im Klassement zwei Ränge hinter Cologna auf.

In die K.o.-Runde stiessen hingen Roman Furger und Jovian Hediger vor. Wie Cologna mussten auch Roman Schaad, Erwan Käser, Corsin Hösli, Fabian Schaad, Jöri Kindschi, Jason Rüesch, Mathias Inniger sowie Simon und Reto Hammer frühzeitig ihre Sachen packen.

Die beiden Schweizer Sprinterinnen gaben sich keine Blösse. Laurien van der Graaff und Nadine Fähndrich schafften den Cut mit den Rängen 7 und 8 souverän. Die beiden büssten etwas mehr als 2 Sekunden auf die Siegerin der Qualifikation, Jonna Sundling aus Schweden, ein. Sundling hatte an den U23-Weltmeisterschaften im vergangenen Winter im Sprint vor Fähndrich Gold gewonnen.

Heidi Widmer, Tatjana Stiffler und Nathalie von Siebenthal schieden aus. Auch Stina Nilsson, die zu den Topfavoritinnen gehörte, verpasste die Einzug in die Viertelfinals. Die Siegerin des Vorjahres in Davos beklagte einen Sturz.