Nach den Eindrücken aus den beiden Trainings scheinen Innerhofer und Reichelt die beste Lösung für die schwierige Aufgabe auf der nach Deborah Compagnoni benannten Piste gefunden zu haben. Tags zuvor hatten die beiden in umgekehrter Reihenfolge die ersten zwei Positionen belegt.

Die wellige Strecke und die eingeschränkten Sichtverhältnisse behagen vielen Fahrern nicht. Auch Carlo Janka fehlte bei der zweiten Übungsfahrt erneut die letzte Überzeugung. Der Bündner war mit drei Sekunden Rückstand trotzdem wieder der noch bestklassierte Schweizer. Schwer tat sich bisher auch Aksel Lund Svindal, der fünf der sechs bisherigen Speed-Rennen gewonnen hatte. Der Norweger, der im letzten Winter wegen seines Achillessehnenrisses hatte pausieren müssen, hatte im ersten Training erstmals Kontakt mit der Piste gehabt. Im zweiten Training büsste Svindal 2,6 Sekunden auf die Bestzeit von Innerhofer ein.

Santa Caterina (It). Zweites Training für die Weltcup-Abfahrt vom Dienstag: 1. Christof Innerhofer (It) 1:47,41. 2. Hannes Reichelt (Ö) 0,24 zurück. 3. Adrien Théaux (Fr) 0,50. 4. Aleksander Kilde (No) 0,76. 5. Vincent Kriechmayr (Ö) 1,16. 6. Dominik Paris (It) 1,20. 7. Peter Fill (It) 1,26. 8. Kjetil Jansrud (No) 1,58. 9. Klemen Kosi (Sln) 1,67. 10. Johannes Kröll (Ö) und Werner Heel (It) 1,74. Ferner: 19. Aksel Lund Svindal (No) 2,65. 22. Carlo Janka (Sz) 3,01. 29. Fernando Schmed (Sz) 3,48. 38. Urs Kryenbühl (Sz) 4,22. 45. Marc Gisin (Sz) 4,67. 46. Niels Hintermann (Sz) 4,80. 49. Nils Mani (Sz) 5,09. 52. Ralph Weber (Sz) 5,75. - 65 Fahrer gestartet, 61 klassiert.