Die 29-jährige Gerber war die einzige von Swiss-Ski, die sich im Boardercross für die Viertelfinals hatte qualifizieren können. Doch die Emmentalerin handelte sich bereits früh einen Rückstand ein und stürzte danach auch noch ohne gegnerische Einwirkung. Im Final sicherte sich die Amerikanerin Lindsey Jacobellis ihren bereits vierten WM-Titel nach 2005, 2007 und 2011.

Einen prominenten Ausfall hatten die österreichischen Fans zu verkraften. Der Qualifikations-Dritte Markus Schairer, Weltmeister 2009 und WM-Zweiter 2013, musste am Freitag forfait geben, nachdem er in der Qualifikation im Ziel gestürzt war. Dabei zog er sich eine Kapselverletzung im linken Sprunggelenk zu. Den WM-Titel holte sich der italienische Aussenseiter Luca Matteotti.