"Ich kann derzeit nicht konstant stabile Sprünge abrufen", begründete der 33-Jährige seinen Entschluss. Das Auf und Ab kam auch am Sonntag in Oslo zum Ausdruck, wo der Schweizer Teamleader bloss den 42. Rang erreichte.

Ammanns Saison war von seinem schlimmen Sturz am 6. Januar in Bischofshofen (Ö) geprägt. Der Toggenburger wurde durch eine schwere Gehirnerschütterung anderthalb Monate ausser Gefecht gesetzt. Zuvor hatte er sich mit zwei Siegen in Kuusamo (Fi) und drei weiteren Podestplätzen in Engelberg, Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck zum wiederholten Mal in der Weltspitze etabliert. Zu den Weltmeisterschaften in Falun kehrte Ammann in den Weltcup-Tross zurück. Zwar verzichtete er auf Telemark-Landungen. Gleichwohl schaffte er vergangenen Dienstag in Kuopio (Fi) als Dritter erneut den Sprung aufs Podest.

Der Entscheid, ob der vierfache Olympia-Sieger seine Karriere fortsetzen wird, wird nicht in den nächsten Tagen fallen.