Mit Flügen auf 125 und 126 zeigte sich der Toggenburger nach den mässigen Klassierungen vom Wochenende in Lahti wieder in der Spitze. Der sechste Podestplatz der Saison war allerdings nicht in Griffweite. Der Rückstand auf den drittklassierten Anders Bardal betrug rund 8 Punkte, was 4,5 m entspricht.

Gregor Deschwanden hatte seine Sternstunde bereits mit dem Sieg in der Qualifikation unmittelbar vor dem Springen gehabt. Im eigentlichen Wettkampf zeigte er mit 120,5 und 121,5 m zwei solide Vorstellungen, die mit Rang 15 belohnt wurden.

Die Chefs im Ring der Skispringer heissen derzeit Kamil Stoch und Severin Freund. Der Doppel-Olympiasieger aus Polen flog mit zweimal 126,5 m seinen 13. Weltcupsieg ein und setzte sich im Kampf um das Gelbe Trikot weiter von Peter Prevc (Sln) ab, der Vierter wurde. Freund sprang im sechsten Weltcupspringen in Serie mindestens auf Rang 2.

Diese Woche stehen noch die Springen in Trondheim (Freitag) und Oslo (Sonntag) auf dem Programm. Danach folgen noch die Skiflug-Weltmeisterschaften in Harrachov (Tsch) sowie das Saisonfinale in Planica.

Schlussklassement: 1. Kamil Stoch (Pol) 262,7 (126,5/126,5). 2. Severin Freund (De) 258,9 (127/125). 3. Anders Bardal (No) 257,6 (123/127,5). 4. Peter Prevc (Sln) 250,0 (123,5/126). 5. Simon Ammann (Sz) 249,2 (125/126). Ferner: 15. Gregor Deschwanden (Sz) 235,2 (120,5/121,5).