Ammann, der in den zuvor vier Springen der Saison immer ausserhalb der Top 20 gepunktet hatte, landete nach einem Flug auf 115,5 m auf Rang 38. Peier als 49. und Deschwanden als 51. blieben chancenlos.

Lillehammer, wo Ammann mit 146 m den Schanzenrekord hält, brachte dem Routinier nicht die erhoffte Steigerung. Rang 28 am Samstag nach den Plätzen 25, 23 und 21 in Kuusamo und Klingenthal war bereits ein Indiz dafür, dass derzeit nicht viel zusammenpasst. Die Diskussionen, ob Ammanns verbesserte Landung von den Juroren zu tief bewertet wird, sind müssig. Die Konkurrenten fliegen bis zu 20 m weiter, da fallen die Stilnoten nicht mehr ins Gewicht.

Ein Verlierer der vergangenen Saison verliess Lillehammer hingegen mit einem Glücksgefühl. Der Pole Kamil Stoch, 2014 als Doppel-Olympiasieger Nachfolger von Ammann, gewann am Sonntag erstmals seit dem Januar 2015 wieder ein Weltcupspringen.