Laurent Alvarez war als 16. klar der beste Schweizer; dem 20-jährigen Genfer unterliefen nur kleinere Fehler. Zu Beginn seines "Rachmaninow-Kurzprogramms" stand er den Dreifach-Axel, wenn auch nicht ganz sauber. Danach entschied er sich für die sicherere Variante und kombinierte nicht den Dreifach-Lutz mit Dreifach-Toeloop, sondern den Dreifach-Salchow. Mit 56,64 Punkten verbesserte Alvarez seine Bestmarke aus dem Jahr 2008 um genau zehn Punkte.

Stephane Walker schaffte mit 49,74 Punkten - seine Bestleistung beträgt 51,21 - als Letzter den Sprung in die Kür; sein Vorsprung auf den im 25. Rang klassierten Maciej Cieplucha (Pol) betrug lediglich 0,41 Punkte. Der 20-jährige Neuenburger zeigte bloss eine Dreifach-Zweifach-Kombination und der Dreifach-Rittberger war unterdreht.

Moris Pfeifhofer vermochte nach einem schmerzhaften Sturz beim Dreifach-Lutz und einem unterdrehten Dreifach-Rittberger als 26. nur zwei Konkurrenten hinter sich zu lassen. Stark vom 22-jährigen Zücher waren die drei Pirouetten, die allesamt mit dem maximalen Level 4 bewertet wurden.

Auf Rang steht der Franzose Florent Amodio vor Michal Brezina aus Tschechien und dem Russen Artur Gaschinski.