Die in den USA lebende Paganini ist mit dem Ziel angetreten, eine neue persönliche Bestleistung aufzustellen. Diesbezüglich ist sie auf einem guten Weg. Dank einem einwandfreien Kurzprogramm mit der Kombination Dreifach-Lutz/Dreifach-Toeloop verbesserte sie ihre Mitte November beim 4. Platz am Grand Prix in Moskau aufgestellte Bestmarke um 2,21 auf 65,64 Punkte.

Paganini kann nun gar von einer EM-Medaille träumen - es wäre die erste einer Schweizerin seit dem Titelgewinn von Sarah Meier im Jahr 2011 in Bern. Gold und Silber liegen wohl ausser Reichweite, da Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Sagitowa (75,00 Punkte) sowie die erstmals an Europameisterschaften teilnehmende Samodurowa (72,88) ein ordentliches Polster haben. Dahinter geht es aber knapp zu und her. Die Differenz zwischen Paganini und der sechstplatzierten Französin Laurine Lecavelier beträgt lediglich 2,35 Punkte. Insofern ist in der Kür am Freitagabend Spannung angesagt.

Neben Paganini ist mit Yasmine Yamada eine zweite Schweizerin in den Top 24. Die 21-jährige Zürcherin, die bei ihrer EM-Premiere vor zwei Jahren Platz 27 belegt hatte, qualifizierte sich trotz eines Sturzes beim Dreifach-Lutz als 18. für den zweiten Wettkampfteil.